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Funktionsweise einer Musikdose

  1. Montageplatte
  2. Federhaus
  3. zwei Zahnräder
  4. Achse
  5. Zylinder 
  6. Zahnrad 
  7. Windfang 
  8. Windflügel 
  9. Kamm 
  10. Stufenrad 
  11. Hebel 
  12. Bedienungshebel 

Das Grundelement ist eine Montageplatte (l), meist aus Messing- oder Eisenguss. Darauf sind die einzelnen Teile fest verschraubt. Mit einem Schlüssel oder Hebel wird die Antriebsfeder im Federhaus (2) gespannt. Diese überträgt ihre Kraft mittels zweier Zahnräder (3) auf die Achse (4), auf die der Zylinder (5) aufgeschoben ist. Am Ende dieser Achse ist wiederum ein Zahnrad (6) fest montiert, das seinerseits die Kraft an den Windfang (7) abgibt. Über zwei Räder wird eine Schneckenwelle angetrieben, auf der ein Windflügel (8) sitzt. Der Windfang sorgt für einigermassen konstante Geschwindigkeit beim Spiel. Der Kamm (9) ist so montiert, dass die kleinen Stifte, die im Zylinder stecken, die Zungen für kurze Zeit hochheben, spannen und wieder loslassen. Jetzt schwingt die Zunge und erzeugt den Ton, je nach Grosse höher oder tiefer. In der Regel sind mehrere Stücke auf dem Zylinder "programmiert". Durch seitliches Verschieben mittels eines Stufenrades (10), das auf dem Rad (6) sitzt, ertönt eine andere Melodie. Der Mitnehmer auf dem Hebel (11) sorgt für die Verschiebung nach jeder Umdrehung, sie kann auch ausgeschaltet werden. Die Hebel (12) sind für die Bedienung: Musikstück wechseln (oder nicht wechseln), Ein/Aus, Schnellstop.


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© Peter Hunziker, Bänkelsänger und Liedermacher, CH-3400 Burgdorf

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