Fridolin Tschudi (1912-1966)

 

Gedichte Literaturliste  CD «Es lebe das Leben» CD «Schwarzer Humor»

 

Heiterer Poet, echter Lyriker und lächelnder Humorist, hat während über zwanzig Jahren für die Titelseite der "Weltwoche" und den "Nebelspalter" köstliche Verse und treffende Texte für das Schweizer Cabaret geschrieben. Daneben aber hat er auch Feuilletons, Radiohörspiele, Reportagen, Buchkritiken und Glossen verfasst. Sein Witz und seine Lebensfreundlichkeit haben schon Generationen entzückt. Fridolins Heiterkeit und liebenswürdige Konzilianz können gerade in unserer verdrossenen Gegenwart Wunder wirken.

 

Werner Weber schrieb in seinem Nachwort:

" Fridolin Tschudi gehört in die ehrwürdige alte Gesellschaft der Bänkelsänger. Der Archipoeta ist der ferne Vater. In unserer Aera sind in der Sippe zu Rang und Namen gekommen: Liliencron, Dehmel, Wedekind, Wolzogen, Bierbaum, Mehring und andere. Fridolin Tschudi hat sich selber in die Reihe gestellt mit den Versen:

Ob einer goethet oder georgt

und schillernd sich empfiehlt

man weiss doch bald, vom wem er borgt -

beziehungsweise stiehlt.

Oh, ich bin weit davon entfernt,

hierüber froh zu sein;

es kästnert oder morgensternt

ins Versmass, welches ich gelernt,

mir allzuoft hinein.

 

Da tut er so, als ob ihm Morgenstern- oder Kästner-Ton mehr oder weniger unbewusst in die eigene Melodie geraten sei. Und das gehört zu den anmutigen Listen unseres Freundes. Denn sein Versspiel ist gerade durch den Schalk unverwechselbar geworden..."

 

 

Also einer, der nicht "l’art pour l’art" betreibt, sondern die Leserschaft sucht und anspricht!

Ich selber fühlte mich schon als Zwanzigjähriger angesprochen und sammelte die Gedichte, die ich aus der "Weltwoche" ausschnitt. Das erste, das ich dann zur Gitarre vertonte, war "Tiroler Grabinschriften" - passend zu meinen Moritaten- und Küchenliedern.

 

Folgende Gedichte habe ich z.T. vertont und singe ich:


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© Peter Hunziker, Bänkelsänger und Liedermacher, CH-3400 Burgdorf

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